Wolfalike vom Emsland
Wolfalike vom Emsland

Wolfalike

Der Begriff "Wolfalike" beschreibt einen Hund der das Aussehen dem eines Wolfes sehr ähnlich sein soll, der aber den Charakter eines Hundes haben sollte.

 

Unter dem Begriff Wolfalike stecken verschiedene Wölfsähnliche Rassen, wie z.b. der Northern Inuit, der Caledonian Wolfalike oder der Tamaskan.

Ein Wolfalike gilt als groß und athletisch und ist in Höhe und Gewicht dem Deutschen Schäferhund ähnlich. Er sollte ein wolfsähnliches Aussehen haben mit rauhem und dickem Fell (Winter- und Sommerfell unterschiedlich dick). Mittelgroße Ohren, einer geraden buschigen Rute und charakterischer Wolfsmaske. Generell gilt, je ähnlicher dem Wolf im Aussehen und Bewegung, desto besser. Ein Scherengebiss ist Pflicht.
 

 

Verhalten:

 

Ein Wolfalike gilt als intelligent und arbeitsfreudig. Er ist ein loyaler, lebensfroher und liebenswerter Begleiter mit wunderbarem Temperament, aber mitunter auch stur. Er kommt sowohl mit Kindern, Hunden als auch anderen Haustieren gut aus (was von Hund zu Hund unterschiedlich ausgeprägt ist). Wolfalike´s sind auch ausgesprochene Rudeltiere und sind daher am besten zusammen mit einem oder mehreren Hunden zu halten, es sei denn, man kann dem Hund als Besitzer genügend Aufmerksamkeit schenken. Die Welpen werden nicht als einzelhunde abgegeben, dass heißt einfach nur das bereits ein Hund vorhanden sein sollte, um den Hunden ein kleines Hunderudel bieten zu können. Ein Wolfalike ist nicht gerne allein und braucht auch als Familienhund Beschäftigung und Auslastung im Rahmen seiner Fähigkeiten. Bei Nichtbeachten dieser Bedürfnisse können Probleme wie Ausbruchsversuche und zerstörerisches Verhalten auftreten. Der Jagdtrieb ist trotz der Abstammung dieser Hunde nur niedrig, und ein Laufen ohne Leine ist möglich. Wie viele große Hunde sind sie nicht dazu geeignet, ständig in der Wohnung gehalten zu werden. Sie brauchen einen großen Garten oder zumindest täglich reichlich Auslauf.

 

 

Pflege und Training:

 

Wolfalike´s gelten als sehr sauber, und aufgrund des kurzen Fells ist die Fellpflege nur während der Fellwechsel öfter nötig, ansonsten reicht einmal Bürsten in der Woche.

 

Im Fall der Erziehung und des Trainings gelten Wolfakike´s als sehr intelligent, vielseitig und ehrgeizig darin, ihrem Besitzer zu gefallen, sind aber mitunter auch sehr stur und haben Ihren eigenen Kopf. Für die Erziehung werden sanfte Überzeugung und Belohnungen empfohlen. Man sollte sie früh trainieren und sozialisieren. Wenn ausreichend trainiert, kommen diese Hunde auch auf Kommando zu seinem Besitzer zurück.

 

 

Gesundheit:

 

Bisher gibt es beim Wolfalike keine rassetypischen Krankheiten. Da Hüftgelenksdysplasie sowohl beim Deutschen Schäferhund als auch beim Sibirischen Huskie vorkommt, müssen alle offziellen Züchter ihre Hunde (ab dem Alter von 12 Monaten) daraufhin untersuchen und röntgen lassen, bevor sie die Zulassung zur Zucht erhalten können. Erkrankte Hunde erhalten keine Zuchtzulassung und werden aus der weiteren Zucht ausgeschlossen.

 

Bisher konnte so ein guter Rassedurchschnitt erhalten werden, und die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 14 - 15 Jahren.

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© Christian Gelkowski